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Kanton Zürich
Führungsinformation
Themen vom 16. Juni 2026
Aktuelle Vorhaben im Sonderschulbereich
 
Geht an:
 Schulleitungen Regelschulen / Schulpflegen / Schulleitungen Sonder-/Spital-/VBH-Schulen / Trägerschaften Sonder-/Spital-/VBH-Schulen / Privatschulen / Schulpsychologischer Dienst
 
Aktuelle Vorhaben im Sonderschulbereich
Wichtige Information für die Schule
Mehrere Projekte im Bereich der Sonderschulung sollen die Zuweisungsverfahren vereinfachen, Schulwege verkürzen und Platzierungen in nicht anerkannten Privatschulen reduzieren.
Insbesondere sollen Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten künftig möglichst in anerkannten Sonderschulen (Typ A) statt in Privatschulen («Ultima-Ratio-Lösungen») beschult werden. Dafür werden zusätzliche Plätze geschaffen.
Ausbau des Angebots in den Regionen
Zur Schliessung regionaler Versorgungslücken wird der Bedarf in den Bezirken analysiert. Wenn zusätzliche Plätze notwendig sind, wird geprüft, ob bestehende Sonderschulen zusätzliche Plätze anbieten können. Wo nötig, werden mit Gemeinden die Gründung neuer Sonderschulen sowie mit geeigneten Privatschulen mögliche Anerkennungen als Sonderschulen geprüft.
Pilotprojekt für die Zuweisung
Im Schuljahr 2026/27 erprobt eine Arbeitsgruppe in Winterthur ein koordiniertes Zuweisungsverfahren. Ziel ist es, Sonderschulplätze bedarfsgerecht zu vergeben, Schulwege zu verkürzen, Mehrfachanmeldungen zu vermeiden und den Aufnahmeprozess effizienter zu gestalten.
Ähnliche Formen der Zusammenarbeit entstehen auch als selbstorganisierte Treffen, aktuell in den Bezirken Horgen und Dielsdorf.
Pilotprojekt für kürzere Schulwege
Ab dem Schuljahr 2026/27 nehmen vier Heilpädagogische Schulen – die Michaelschule in Winterthur, die HPS Wetzikon, die HPS Affoltern und das Schulheim St. Michael in Adetswil zusätzlich Schülerinnen und Schüler mit Sinnes-, Körper- oder Mehrfachbeeinträchtigungen (Typ B2) auf. Bisher sind sie auf Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen (Typ C) spezialisiert.
Mit dem Pilotprojekt werden Massnahmen zur Verkürzung der Schulwege erprobt. Gleichzeitig sollen die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für eine dauerhafte Umsetzung ermittelt werden. Zudem wird geprüft, wie die Zuweisungen zu den Sonderschultypen B2 und C besser koordiniert werden können.
Freundliche Grüsse
Sektor Sonderpädagogik
Kontakt:
Volksschulamt, Abteilung Besondere Förderung / Sonderpädagogik, Walchestrasse 21, 8090 Zürich, E-Mail: sonderpaedagogisches@vsa.zh.ch
 
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