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Kanton Zürich
Newsletter Energiemangellage
Liebe Leserin, lieber Leser

Wir blicken zuversichtlich auf den Winter und erwarten keine Engpässe in der Energieversorgung. Die Koordinationsgruppe Energiemangellage wird die Situation weiterhin aufmerksam verfolgen, sieht derzeit jedoch keinen Bedarf für zusätzliche Aktivitäten. Mit diesem letzten Newsletter verabschieden wir uns und möchten Ihnen noch einmal Einblicke in aktuelle Themen rund um die Energieversorgung geben.

Vielen Dank für Ihr Interesse und kommen Sie gut durch den Winter!

Freundliche Grüsse
Ihre Koordinationsgruppe Energiemangellage
Die Versorgungslage ist stabil, aber Unsicherheiten bleiben
Die Ausgangslage für den Winter ist gut: Stauseen und Gasspeicher sind gefüllt, die Energiepreise stabil und die Wetterprognosen deuten auf einen durchschnittlichen, eher milden Winter hin. Das Risiko einer Energieknappheit, wie sie vor zwei Jahren drohte, ist vorerst abgewendet. Dennoch bleiben Risikofaktoren wie die sicherheitspolitischen Entwicklungen oder Klimaereignisse. Spar- und Vorsorgemassnahmen sollten daher weiterverfolgt werden.
 
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Die wichtigsten Indikatoren auf einen Blick
Behalten Sie die Übersicht: Das Energie-Dashboard des Bundesamts für Energie (BFE) bietet eine täglich aktualisierte Übersicht über die Lage der Energieversorgung in der Schweiz. Es zeigt wichtige Daten zu Strom, Gas, Energiepreisen und Wetterbedingungen, die Heizgradtage pro Gemeinde sowie den Verlauf und die Herkunft der Gasimporte nach Europa. Unter dem Namen «EnergyInfoSwiss» ist das Dashboard zudem als mobile App verfügbar und ermöglicht eine Personalisierung der angezeigten Daten.
 
Zum Energie-Dashboard
 
«Das Thema Energie wird uns weiterhin stark beschäftigen»
Der kantonale Bau- und Energiedirektor Martin Neukom erläutert, warum trotz guter Ausgangslage keine vollständige Entwarnung für die winterliche Energieversorgung gegeben werden kann, was die Massnahmen des Kantons in der drohenden Krise bewirkt haben und wie künftige Versorgungslücken in der kalten Jahreszeit geschlossen werden sollen.
 
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Höhere Energiepreise fordern die Unternehmen heraus
Die drohende Energiemangellage vor zwei Jahren liess die Preise für Gas und Strom steigen. Zwei Umfragen der Volkswirtschaftsdirektion zeigen, inwiefern die hohen Energiepreise die Unternehmen im Kanton Zürich belasten. Viele betroffene Firmen haben Massnahmen getroffen, es liegt aber noch Einsparpotential brach.
 
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Mit Sonne und Seewasser in die Energiezukunft
Plötzlich ist der Strom weg: Das haben die Behörden der Gemeinde Stäfa Anfang 2018 erlebt – und aus der Situation gelernt. So war die Seegemeinde im Winter 2022/23 angesichts der drohenden Energiemangellage gut vorbereitet. Dennoch identifizierte der Krisenstab weitere 100 Massnahmen, um Energie zu sparen und auf Strom- oder Gasausfälle zu reagieren. Parallel dazu erfolgt die Umstellung auf erneuerbare Energien – unter anderem mit einem Energieverbund, der Seewasser aus dem Zürichsee zur Wärmeerzeugung nutzt.
 
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Einsparungen in der engeren Zentralverwaltung waren nachhaltig
Die freiwilligen Sparmassnahmen des Regierungsrats aus dem Krisenwinter vor zwei Jahren zeigen bis heute Wirkung: In der engeren Zentralverwaltung mit ihren 1400 Arbeitsplätzen konnten die damals erreichten Energieeinsparungen nicht nur gehalten, sondern sogar leicht gesteigert werden. Gleichzeitig bleibt die Energieeffizienz mit nachhaltigen Um- und Neubauten ein Schwerpunkt im kantonalen Immobilienmanagement.
 
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Notvorrat – nach wie vor ein kluger Rat
Der Slogan «Kluger Rat, Notvorrat» ist über 50 Jahre alt und immer noch aktuell. Mit einem Notvorrat an Lebensmitteln, Getränken und Hygieneartikeln können unvorhergesehene Situationen wie ein längerer Stromausfall oder eine Naturkatastrophe überbrückt werden. Der Bund hat kürzlich einen Notvorratsrechner lanciert, der Privathaushalte beim Zusammenstellen einer Notreserve unterstützt und individuelle Ernährungsgewohnheiten berücksichtigt.
 
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Weitere Tipps zum Notvorrat